zunehmend wird die ohnehin unterentwickelte Demokratie auf EU - und Nationalstaatenebene weiter untergraben, um krisenpolitische Schnellschüsse durchzusetzen, die jeder Legitimität entbehren.

Das "Handeln" unter Umständen schnell gehen muss mag sein - jedoch fehlt es an langfristigen Strategien - und kein noch so versierter Wirtschaftspolitiker darf behaupten er hätte die besten Ideen um den aktuellen Mechanismen etwas gegenzusteuern. das allseits beliebte Argument "Jobs schaffen" darf man sich aufmalen - wenn jedweder Plan fehlt, welche Jobs dass sein sollen. Ein offener, generationenübergreifender Dialog zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ist dringend notwendig um den aktuellen Herausforderungen entgegenzutreten - und ein Gleichgewicht zwischen Sozialstaat und Leistungsgesellschaft herzustellen - dieser Dialog sollte auf allen Ebenen umgesetz werden, lokal/regional, Landes/Bundesebene, Europa und UNO-Ebene,

Es stellt sich nach wie vor die Frage, warum die horenden Summen die für Kriegsmaterial ausgegeben werden, nicht in echten Friedensdialog investiert werden.

Ein vorbildliches Projekt ist das Zukunftsforum Windhaag, 2011 war
Jugend - Macht - Demokratie das Thema - für diese bekamen die Organisatorinnen am 18. Jänner 2013 den Demokratiepreis der Margarete-Lupac-Stiftung im Parlament überreicht.
www.zukunftsforum.chabster.com

Heuer findet ein generationenübergreifender Dialog mit Jugend/Wirtschaft/Politik - statt der die brennendsten Themen aufgreift und tatsächliche Lösungsansätze auf den Weg bringen will. www.zukunftsforum.cc das Kaschieren von "Problemen" und Hinausschieben der Lösungen wird sich relativ bald rächen, deutlich erkennbar unter anderem an:

- Der voranschreitenden sozialen Verwahrlosung vieler Menschen in allen Generationen und dazu weitgehend unzumutbare Arbeitsbedingungen im Sozialbereich
- Der steigenden Anzahl prekärer Beschäftigung oder Selbsständigkeit
- Steigender Jugendarbeitslosigkeit und fehlenden Perspektiven

Martin Ehrenhauser, unabhängiger EU-Parlamentarier, über unsere Souveränität, die Abhängigkeit der Politik von den Finanzmärkten und demokratische Geldschöpfung